Döner po-russki
Shawerma oder Shaurma, die russische Version des Kebabs, ist nach wie vor ein kulinarischer Mythos der Russischen Kultur. Für viele Strassen- und Bauarbeiter ist Shawerma die edle Schweinefleischspeise, die vom alltäglichen Menüplan kaum wegzudenken ist, und ohne die die Arbeit auf Russlands Baustellen wohl um einiges langsamer vorangehen würde. Ist Schawerma gar der bislang unterschätzte Wachtumsfaktor der russischen Wirtschaft, die treibende Kraft hinter dem Boom, die Energiequelle Nummer Eins?
Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um jenes Gericht: Für die einen das höchste aller Gefühle, die anderen bekommen schon bei der blossen Erwähnung des Namens Schweissausbrüche und Magenkrämpfe. Als wundersames Naturheilmittel nach durchzechten Nächten loben es seine Anhänger, während ihm seine Gegner vorwerfen, nahmhaften Anteil am Bevölkerungsschwund zu haben. Eines ist klar: Schawerma lässt niemanden kalt!
Shawerma, man hört dem Wort seine nicht-russische Herkunft an, stammt aus dem Arabischen Raum und hat seinen Ursprung in Aserbaidschan. Wie man es richtig ausspricht, fragt man am besten einen Aserbaidschaner oder Usbeken. Es gehört trotz einigen, hygienisch bedingten, Verkaufsverboten in der Vergangenheit zur täglichen Zwischenverpflegung vieler Russen. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder auch als Hauptnahrungsmittel; seine vielfältige Verwendung ist sicher einer der Hauptgründe der ungebrochenen Popularität.
Je nach Stadtgegend und Kaufkraft gibt es grosse Unterschiede in der Qualität und vor allem in der Frische des Fleisches. Darum lohnt es sich ein paar Rubel mehr auszugeben und dafür einen Magenbrand zu verhüten. Mittlerweile gibt es auch Shawerma-schick eingerichtete, richtige Restaurants: Plastikstühle und ein plärrender Fernseher in der Ecke verbreiten die passende Atmosphäre, die Gäste sind ein perfekter Querschnitt durch die postsowjetische russische Gesellschaft, während die schnauzbärtigen Verkäufer aus dem Kaukasus und Mittelasien den nötigen Schuss Exotik beifügen.
So einfach die Schweinekost auf den ersten Blick aussieht, bis die mit Fleisch, Gemüse und Sauce gefüllte Brotstulle, für 40 Rubel an den Kunden geht, ist ein kleines Kunstwerk. Trotz modernster Grilltechnologien ist es immer noch der „Shawer-mann“ selber, der für den Geschmack verantwortlich ist. Jede Verkaufsstelle rühmt sich, das Shaverma nach traditionellem, streng gehütetem Familienrezept herzustellen. Jeder hat sein eigenes Rezept, dazu verpflichtet nur schon der Berufsstolz, und ist überzeugt, das beste der ganzen Stadt anzubieten.
Es gibt zwar noch keine empirischen Untersuchungen über das beste Shawerma in der Stadt. Doch eines jedoch ist altbekannt und das weiss jeder im Newaland: Je frischer das Fleisch und sauberer die Shawermabude, ums grösser ist auch der Genussfaktor!
Auch gibt es bis anhin keine Einigkeit bezüglich der Schreibweise: In Moskau durchgehend als Shawerma bekannt, ist es in Petersburg häufiger unter dem Namen Shawerma anzutreffen. Russische Philologen und Slawisten sehen darin die Fortsetzung der jahrhundert alten Rivalität der beiden russischen Metropolen um die kulturelle Vorherrschaft. Ob Shawerma, Shaurma oder auch Shaorma, eines wird sich wohl nicht so schnell ändern: Shawerma ist nach wie vor ein kleines Phänomen in der Russischen Gesellschaft!
Mehr Infos über Shawerma findet man unter www.shaverma.com Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um jenes Gericht: Für die einen das höchste aller Gefühle, die anderen bekommen schon bei der blossen Erwähnung des Namens Schweissausbrüche und Magenkrämpfe. Als wundersames Naturheilmittel nach durchzechten Nächten loben es seine Anhänger, während ihm seine Gegner vorwerfen, nahmhaften Anteil am Bevölkerungsschwund zu haben. Eines ist klar: Schawerma lässt niemanden kalt!
Shawerma, man hört dem Wort seine nicht-russische Herkunft an, stammt aus dem Arabischen Raum und hat seinen Ursprung in Aserbaidschan. Wie man es richtig ausspricht, fragt man am besten einen Aserbaidschaner oder Usbeken. Es gehört trotz einigen, hygienisch bedingten, Verkaufsverboten in der Vergangenheit zur täglichen Zwischenverpflegung vieler Russen. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder auch als Hauptnahrungsmittel; seine vielfältige Verwendung ist sicher einer der Hauptgründe der ungebrochenen Popularität.
Je nach Stadtgegend und Kaufkraft gibt es grosse Unterschiede in der Qualität und vor allem in der Frische des Fleisches. Darum lohnt es sich ein paar Rubel mehr auszugeben und dafür einen Magenbrand zu verhüten. Mittlerweile gibt es auch Shawerma-schick eingerichtete, richtige Restaurants: Plastikstühle und ein plärrender Fernseher in der Ecke verbreiten die passende Atmosphäre, die Gäste sind ein perfekter Querschnitt durch die postsowjetische russische Gesellschaft, während die schnauzbärtigen Verkäufer aus dem Kaukasus und Mittelasien den nötigen Schuss Exotik beifügen.
So einfach die Schweinekost auf den ersten Blick aussieht, bis die mit Fleisch, Gemüse und Sauce gefüllte Brotstulle, für 40 Rubel an den Kunden geht, ist ein kleines Kunstwerk. Trotz modernster Grilltechnologien ist es immer noch der „Shawer-mann“ selber, der für den Geschmack verantwortlich ist. Jede Verkaufsstelle rühmt sich, das Shaverma nach traditionellem, streng gehütetem Familienrezept herzustellen. Jeder hat sein eigenes Rezept, dazu verpflichtet nur schon der Berufsstolz, und ist überzeugt, das beste der ganzen Stadt anzubieten.
Es gibt zwar noch keine empirischen Untersuchungen über das beste Shawerma in der Stadt. Doch eines jedoch ist altbekannt und das weiss jeder im Newaland: Je frischer das Fleisch und sauberer die Shawermabude, ums grösser ist auch der Genussfaktor!
Auch gibt es bis anhin keine Einigkeit bezüglich der Schreibweise: In Moskau durchgehend als Shawerma bekannt, ist es in Petersburg häufiger unter dem Namen Shawerma anzutreffen. Russische Philologen und Slawisten sehen darin die Fortsetzung der jahrhundert alten Rivalität der beiden russischen Metropolen um die kulturelle Vorherrschaft. Ob Shawerma, Shaurma oder auch Shaorma, eines wird sich wohl nicht so schnell ändern: Shawerma ist nach wie vor ein kleines Phänomen in der Russischen Gesellschaft!
Mehr Infos über Shawerma findet man unter www.shaverma.com
Andrej Reljic
Tags: Discover St. Petersburg, russische kultur, shaurma, shawerma